Verbindung von Betrieb und Handel

Videosymbol abspielen
Modal-Symbol schließen

Der Wert des Wechsels vom traditionellen Abfertigungssystem zum Liefersystem.

In unserer fortlaufenden Reihe zur Definition von „Lieferung” konzentrieren wir uns nun auf die Transformation sowohl operativer als auch kommerzieller Aspekte. Während Fluggesellschaften auf das zuvor angesprochene Modell „Offer-Order-Settle-Deliver” (OOSD) umstellen, bleibt ein wichtiger Bereich unterentwickelt: die Lieferung.

In diesem Blog untersuchen wir, wie Retailing Delivery Systems (RDS) Fluggesellschaften dabei helfen, ihre täglichen Abläufe und die kommerzielle Seite ihres Geschäfts zu verbessern. Während sich die Branche in Richtung dynamischerer, kundenorientierter Strategien bewegt, hinken die Altsysteme für die Dienstleistungserbringung hinterher. Hier kommt RDS ins Spiel.

Überwindung der Komplexität von Altlasten im Passagierabfertigungsbetrieb

Abfertigungssysteme (Departure Control Systems,DCS) wickeln traditionell grundlegende Prozesse wie Check-in und Boarding ab. Da die Fluggesellschaften heute dynamische Angebote einführen und neben der Berechnung von Übergepäckgebühren von weiteren Zusatzleistungen profitieren möchten, treten operative Probleme auf.

RDS integriert Echtzeitdaten aus verschiedenen Quellen – Passagierbestellungen, Drittanbieterdienste und interne Systeme – und ermöglicht Fluggesellschaften so eine präzisere Verwaltung ihrer Betriebsabläufe. Dadurch werden manuelle Aktualisierungen überflüssig und Fehler minimiert.

Und könnte das RDS auch das Störungsmanagement integrieren? Gibt es Anwendungsfälle, in denen das RDS eine Bestellung ohne Verwendung des Offer Management System (OfMS) ändern kann, sodass Fluggesellschaften Passagiere automatisch umbuchen, Aktualisierungen versenden und Entschädigungen wie Hotelunterkünfte oder Essensgutscheine anbieten können?

Im Bereich „Lieferung“ müssen noch viele Szenarien definiert werden, wobei wir Fluggesellschaften und an der Forschung interessierte Parteien zur Zusammenarbeit einladen. Dank der Integrationsmöglichkeiten könnten flexible Lösungen gefunden werden.

Umsatzsteigerung: RDS als kommerzieller Motor

Operative Effizienz ist entscheidend, aber der wahre kommerzielle Wert von RDS liegt in seiner Fähigkeit, neue Einnahmequellen zu erschließen. Traditionell erzielen Fluggesellschaften den größten Teil ihrer Einnahmen zum Zeitpunkt der Buchung, wobei die Möglichkeiten für Upselling im weiteren Verlauf der Customer Journey begrenzt sind. RDS ändert dies, indem es eine kontinuierliche Interaktion mit den Passagieren während der gesamten Reise ermöglicht.

Durch RDS können Fluggesellschaften problemlos mehr Dienstleistungen verkaufen, sodass Passagiere später in ihrer Reise buchen können. Das System wickelt Zahlungen und Abrechnungen ab und reduziert gleichzeitig den Verwaltungsaufwand und die Kosten.

Transportunternehmen können ihre Dienstleistungen personalisieren und in entscheidenden Momenten Zusatzoptionen anbieten, wodurch sich die Nebeneinnahmen steigern lassen. Durch die Bündelung von Drittanbieterdienstleistungen wie Hotelbuchungen, Mietwagen und Flughafentransfers verwandelt RDS die Zustellung von einer kostenintensiven Phase in eine wertvolle Einnahmequelle.

Die Transformation der Lieferung von einer Kostenstelle zu einer Gewinnquelle

Historisch gesehen wurde die Lieferung als Kostenfaktor betrachtet – notwendig, aber nicht profitabel. RDS verwandelt die Lieferung durch Echtzeitangebote und personalisierte Dienstleistungen ohne die üblichen Reibungsverluste in eine umsatzgenerierende Phase.

Tauchen Sie tiefer in die Zukunft eines Luftfracht-Liefersystems ein. Unser Whitepaper, das in Zusammenarbeit mit T2RL veröffentlicht wurde, erläutert das RDS-Konzept und wie es traditionelle Abläufe ergänzen kann. Und es gibt noch weitere Fragen zu beantworten. Definieren Sie gemeinsam mit uns die Zukunft der Lieferung.

Bericht herunterladen

Autor

Sind Sie bereit, die Reise der Passagiere zu verändern?

Kontakt aufnehmen