Notfallwiederherstellung

JFK T1 baut die Widerstandsfähigkeit in den Betrieb ein

Wie das einzige internationale Terminal des JFK-Flughafens manuelle Notfallverfahren durch einen vollständig mobilen Notfallplan ersetzte und so die Abfertigung der Passagiere aller Partnerfluggesellschaften auch bei Stromausfällen und Systemausfällen aufrechterhalten konnte.

New Yorks Tor zur Welt

Das Terminal 1 des JFK ist das einzige zu 100 % internationale Terminal am John F. Kennedy International Airport in New York. Es wird von der Terminal One Group Association (TOGA) – einer Partnerschaft zwischen Air France, Korean Air und Lufthansa – verwaltet und nutzt eine gemeinsam genutzte Infrastruktur, die über 30 internationale Fluggesellschaften bedient. Der JFK befindet sich derzeit in der Mitte eines Sanierungsprogramms. Bauarbeiten bedingte Betriebsunterbrechungen sind daher eine betriebliche Realität.

100% Internationaler Terminal am JFK
30+ Fluggesellschaften nutzen gemeinsam die Infrastruktur des Flughafens
7 Fluggesellschaften, die heute an Ink DRS angeschlossen sind
70 Mobile Kits zur Unterstützung des Flugbetriebs im gesamten Terminal 1

Herausforderung

Wenn der Strom ausfällt, reicht Papier nicht aus

Im Februar 2023 führte ein Ausfall der Schaltanlage dazu, dass Terminal 1 drei Tage lang geschlossen blieb. Da es keine unabhängige Notstromversorgung gab, wurden Check-in und Boarding eingestellt. Die Mitarbeiter schrieben die Bordkarten von Hand und wiesen die Sitzplätze manuell zu. Flüge wurden gestrichen.

Jeder Prozess war von der festen Flughafeninfrastruktur abhängig – Strom, Netzwerk, Schalter. Wenn eines davon ausfiel, brach der Betrieb ebenfalls zusammen.

Umsetzung

TOGA hat sich mit Ink Innovation zusammengetan, um Ink DRS einzuführen – ein mobiles Notfallwiederherstellungssystem, das völlig unabhängig von der Stromversorgung, dem WLAN und den festen Schaltern des Flughafens funktioniert.

Im Terminal 1 sind 70 mobile Sets im Einsatz, die den gesamten Flugbetrieb auf einer einzigen gemeinsamen Plattform unterstützen. Jedes Set läuft auf Smartphones und Tablets und verfügt über kompakte Bluetooth-Drucker für Gepäckanhänger und Bordkarten. Es ist für die gleichzeitige Nutzung durch mehrere Fluggesellschaften konfiguriert, wobei jede ihre eigenen Sitzpläne und fluggesellschaftsspezifischen Vorschriften hat. Das System deckt den gesamten Passagierablauf ab: Check-in, Gepäckabfertigung, Boarding und Benachrichtigungen nach dem Flug.

Der erste Live-Testlauf fand 2023 gemeinsam mit Air France, Air New Zealand und Korean Air statt. Ink DRS führte einen vollständigen „Cold Backup“-Ablauf in einer Live-Umgebung durch – Flugerstellung, Sitzplatzzuweisung, Passagierregistrierung, Gepäckdatenaustausch sowie APIS- und PNL-Integration für die Sicherheitskontrollen. Im Anschluss an den Testlauf weitete TOGA die Einführung im Jahr 2024 auf den gesamten Terminalbetrieb aus.

Derzeit an Ink DRS im Terminal 1 des JFK angeschlossene Fluggesellschaften: Air Serbia, NEOS, TAP Portugal, Air New Zealand, Air China, EVA Air, ITA Airways, China Eastern.

Ergebnisse

  • Die vollständige Passagierabfertigung bleibt auch bei Strom- und Systemausfällen gewährleistet, unabhängig von der Flughafeninfrastruktur
  • Agenten, die am Tag des Einsatzes innerhalb einer einzigen 45-minütigen Schulung eingearbeitet und einsatzbereit sind
  • Die gemeinsame mobile Bereitstellung umfasst alle angeschlossenen Airline-Partner auf einer einzigen Plattform
  • Ein „Mobile-First“-Konzept ermöglicht eine Entlastung der Warteschlangen und das Einchecken aus der Ferne, auch über den Notfallbetrieb hinaus
<30 sec Check-in time per passenger
6 Sek. Durchschnittliche Einsteigezeit pro Passagier
45 Min. Ausbildung der Einsatzkräfte bis zur vollen Einsatzbereitschaft

Kundenstimmen

„Im Jahr 2023 hatten wir einen dreitägigen Stromausfall, der viele Schwachstellen offenlegte. Wir hatten keine Redundanz – Bordkarten wurden von Hand geschrieben, wir mussten die Zentrale anrufen, um Passagierlisten zu erhalten. Das war einfach nicht tragbar. Wir brauchten ein Tool auf Terminalebene, nicht etwas, das von einer einzelnen Fluggesellschaft verwaltet wird. Ink hat uns das geboten. Es ist übersichtlich und mobil. Ink DRS ist das einzige uns bekannte System, das auf Tablets und Mobiltelefonen läuft, unabhängig von der Flughafeninfrastruktur. Wenn die Stromversorgung wieder ausfällt, müssen wir nicht den Betrieb einstellen. Wir können weiterhin Passagiere abfertigen. Genau das brauchen wir.“ – Steve Rowland, Geschäftsführer, Terminal One Group Association (TOGA)

Wie geht es weiter?

Das neue Terminal 1 soll im Juni 2026 teilweise in Betrieb genommen werden, weitere Bauabschnitte sollen bis 2030 folgen. Die Check-in-Halle steht unter Druck – mehr Fluggesellschaften, mehr Passagiere, aber dieselbe Fläche. TOGA erweitert den Einsatz von Ink DRS im Vorfeld dieses Übergangs über den Notfallbetrieb hinaus auf den täglichen Betrieb. Der nächste Schritt ist die vollständige Abdeckung des Terminals: jede Fluggesellschaft soll eingebunden, jeder Mitarbeiter geschult werden. 

Projektdetails

Das von TOGA betriebene Terminal 1 des Flughafens JFK hat manuelle Notfallabläufe durch einen vollständig mobilen Notfallplan ersetzt, wodurch die Abfertigung der Passagiere aller Partnerfluggesellschaften auch bei Stromausfällen und Systemausfällen gewährleistet bleibt.

Unternehmen
JFK Terminal Eins
Datum
2023–2025
Kategorie
Notfallwiederherstellung
Region
Nordamerika

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